Wie alt kann ich werden?

Aus Planet der Liebe

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Wie alt kann ich werden?

Diese Frage beschäftigt viele Menschen und macht ebenso viele Menschen zu schaffen.

Warum sterben so viele Menschen zwischen 5 und 10 Jahren nach Pensionsantritt? Warum sagt man „Ein Unglück kommt selten allein“ – Wer kennt nicht Familientragödien, wo einer nach dem anderen stirbt und das oft noch in den besten Jahren. Wie oft denkt man oder hört diesen oder ähnlichen Satz „Sterben muss sowie so jeder einmal“ Wenn ich Dich frage, wie alt Du werden möchtest, dann antworten die einen 80 Jahre, manche 110 Jahre und wer viel mehr sagt, läuft Gefahr als Utopist leise belächelt zu werden. Zusätzlich kommt noch die Statistik, die uns sagt, dass der älteste Mensch der Welt, derzeit 117 Jahre ist. Das heißt wir begrenzen mit Sicherheit im Gedanken unser Alter! Oder gibt es da mehr?


Ich fand sie in einem Schlüsselerlebnis:

Vor kurzem hat mich meine Frau zum morgendlichen Laufen überredet. Ich wollte nicht diese für mich lange Stecke laufen, wie dies meine Frau tat. Also lief ich zwei kleine Runden, die im 3. Viertel bergauf ging. Ich war außer Atem, vor allem ab der Hälfte des 3. Viertels, dass mir zum Schluss hin besonders steil erschien.

Am 2. Tag habe ich mir vorgenommen drei Runden zu laufen. Als ich das erste Mal bei diesem ansteigenden 3. Viertel lief, bemerkte ich, dass mir ab der Hälfte die Füße besonders zum Schmerzen begannen. Und desto näher ich dem Ende der Steigung kam, desto größer wurden diese Schmerzen und mein Atem war sehr schnell.

Dann kam die 2. Runde und ich begann die Steigung zufällig mit gesenktem Kopf und sah, dass die Straße Sprünge hatte und verfolgte sie mit meinem Blick aufmerksam. Nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass mich die Beschäftigung mit diesen Sprüngen vom Gedanken der noch zu bewältigende Steigung ablenkte und ich nicht so erschöpft war wie früher. Also versuchte ich nun meine Gedanken weiterhin bewusst auf die Sprünge zu lenken und sagte mir, dass es eben ist, wenn ich auf di Sprünge sehe. Auf einmal hatte ich die Steigung bewältigt und ich war das erst Mal nicht erschöpft. Gleich probierte ich bei der 3. Runde das selbe zu machen. Ich lenkte meine Augen auf die Sprünge und redete mir die ganze Zeit ein, dass alles eben ist. Und wieder kam ich ohne Erschöpfung oben an.

Es hat mich gelehrt, dass ich keine Erschöpfungszustände bekomme, wenn ich nicht an das Ende des Berges bzw. an die noch ausstehenden Qualen denke. An den folgenden Tagen habe ich diese Lehre überprüft. Wenn ich nicht an das Ende des Berges oder des Laufs gedacht habe, so hatte ich nie irgendwelche Erschöpfungszustände. Als ich aber zwischenzeitlich an die noch zurück zu legende Strecke gedacht habe, löste ich eine Kettenreaktion aus. Plötzlich spürte ich meine Füße, die krampfen wollten. Ich spürte, dass ich weniger Luft bekomme und dass ich viel schwitze. Sofort lenkte ich meine Blicke auf die schönen umliegenden Wiesen und Felder und atmete ganz bewusst den Duft der Blumen ein. – Meine Füße waren im selben Augenblick von den Schmerzen wieder befreit und ich konnte wieder ganz leicht atmen. Es bestätigte meine erste Lehre. Wenn ich nicht an das Ende des Weges denke, dann habe ich eine große Kondition ohne müde zu werden. Diese erworbene Grunderkenntnis kann viele Antworten im Leben liefern. Sobald man an etwas fest denkt, so kann man den Weg dorthin und das Ergebnis beeinflussen. Wenn jemand an seine Pension denkt, dann denkt man meist auch an seinen Lebensabend – der dann auch sehr leidvoll sein kann. Der Lebensabend ist der letzte Abschnitt und viele von uns bereiteten sich somit auch auf den Tod vor, auch wenn man vorgibt, daran nicht zu denken. Und trotzdem klingt dieser eingangs erwähnte Satz im Unterbewusstsein irgendwie immer mit: „Sterben muss sowie so jeder einmal“ Und dieser innerliche Aufruf manifestiert sich so fest und lange in unserem Unterbewusstsein bis er eingetreten ist. Der ganze Körper und Geist richtet sich danach aus – wie bei meinem Lauferlebnis!


Wenn ich nun meinen Geist und mein Leben ohne Begrenzung und Gedanken auf das Älter werden oder Sterben programmiere und auch die innerliche Überzeugung dazu habe, gehe ich davon aus, dass das Leben unbegrenzt ist. Daher die es nur logisch, dass die Zellerneuerung im Körper ein unendlich gleich bleibender Prozess sein wird, wenn man es schafft, sämtliche Begrenzungen aufzulösen und in der vollkommener Liebe lebt.

Um dieses Bewusstsein zu verinnerlichen stell Dir vor, Du hast in Deinem Körper eine Armee von Teufeln sitzen und eine Armee von Engeln. Wer wird siegen? Es wird diese Armee siegen, die Du nährst!


Unser Gedanke, unser Geist wird ganz genau das ausführen, womit wir ihn nähren und stärken – ob im positiven oder negativen Sinn.